Mittwoch, 16. Oktober 2013

Friday de Luxe

Die letzten Wochen waren anstrengend. Es standen Geburtstage, Junggesellenabschiede und Hochzeiten auf dem Programm. Dafür sind wir tausende von Kilometern über die Autobahn gefahren und kamen kaum zur Ruhe. 

Ausbeute aus dem Frischeparadies

Doch am letzen Wochenende stand keine Partyveranstaltung auf der Agenda und wir beschlossen, den Abend mal wieder in der Küche zu verbringen. Nach Feierabend ging es ganz im Zeichen der modernen Fortbewegung mit einem Smart von Car2Go nach Altona ins Frischeparadies und ließen uns vor Ort inspirieren. Das einzige was schon vorher fest stand war ein Hummer.

Auch aus Sektgläsern schmeckt ein gutes Ratsherrn
Mein Auto ist im Moment in der Werkstatt, deswegen habe ich mich vergangen Donnerstag beim Carsharing Anbieter von Daimler angemeldet und hab es bis dato auch nicht bereuht. Das An- und abmelden am Fahrzeug hat reibungslos funktioniert und bis auf die unfassbar schlechte Übersetzung im Getriebe fährt so ein Smart ja auch ganz gut.

2,5 Stunden bei Niedrigtemperatur biszu einer Kerntemperatur von 59 °C im Ofen gegart

Als wir aus dem Markt raus kamen, war unser kleiner Kofferraum voll mit geilstem Zeug, das nur noch darauf wartete, verarbeitet zu werden.

1 Hummer, frisch und lebend aus dem Becken geholt
Austern aus Frankreich

1,4 Kg Roastbeef

Ziegenkäse mit Feigen

Die anderen Basics haben wir uns in naheliegenden Supermärkten besorgt und die Küchenschlacht mit vier Gängen konnte beginnen. Das Fleisch haben wir von außen schön angebraten und dann mit einer Kräutersenfkruste bestrichen und bei 80 Grad für 2,75 Stunden in den Ofen gelegt. Bei einer Kerntemperatur von 57 Grad haben wir es aus dem Ofen genommen.

Machte auch gekocht eine gute Figur
Der Hummer war fast die größte Herausforderung. Die Zubereitung ist dabei kinderleicht, bis auf die Tatsache, dass man den Kerl lebend ins kochende Wasser gibt. Aber hätten wir nen Hammer nicht gehabt, wir würden uns wohl heute noch die Zähne an dem harten Panzer ausbeißen. Vor allem an den Scheren ist der Panzer unfassbar hart und man muss schon eine enorme Kraft aufbringen, um das Fleisch perfekt aus den Scheren zu bekommen.


Isch habe fertig!



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