Freut Euch auf mehr, bald wird der Blog wieder reaktiviert. Ich war viel unterwegs um neue Eindrücke zu machen und Erfahrungen zu sammeln.
Ich habe mich Anfang des Jahres in Vietnam mit der asiatischen Küche auseinander gesetzt und seit diesem Sommer wird bei mir gesmokt und gegrillt bis die Balken des Balkons glühen.
Also in vielen Bereichen mein Wissen erweitert und werde es in den kommenden Monaten mit Euch teilen - auch vie Facebook und Instagram. :)
Montag, 27. Juli 2015
Sonntag, 23. März 2014
Fettuccine Carbonara
Für alle Workaholics und Freizeitjunkies empfehle ich für die schnelle Speedküche eine schnelle "Linguine Carbonara - mit Pancetta und luftgetrockneter Blutwurst"!!
Wir haben den Klassiker mal mit Blutwurst gepimpt, was eine gute Entscheidung war! Wer darauf nicht klar kommt, kann sie weglassen, wird es aber evtl. bereuhen!!
Zutaten:
Linguine
Knoblauch (1 Zehe), oder Knoblauchöl (selbst gemacht)
200 g Pancetta
70 g luftgetrocknete Blutwurst
Petersilie
1/2 Zitrone
150 g Parmesan
2 Eier (Eigelb)
Salz/Pfeffer
So wird's gemacht:
Als erstes Wasser erhitzen und Nudeln al dente kochen. Während die Nudeln kochen, kann man ganz entspannt und einfach die Sauce fertig machen.
Den Pancetta und Blutwurst mit dem scharfen Messer hacken und in schäumender Butter mit einer angedrückten Knoblauchzehe leicht kross anbraten.
Parmesan reiben und mit den Eigelben mischen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Kochwasser von den Nudeln und etwas Saft von einer halben Zitrone auffüllen.
Die Nudeln abgießen und im warmen Topf die Käse-Ei-Mischung unter die Paste heben. Gehackte glatte Pstersilie und den krossen Speck und Blutwurst ebenfalls dazu geben.
Alles vermengen , evtl. nochmal abschmecken, und fertig ist der "Gerät".
Das ganze ist in ca. 12 Minuten fertig und haut Euch aus den Socken!
Donnerstag, 30. Januar 2014
FOOD FROM THE BOX by HELLO FRESH
Eigentlich nehme ich mir die Zeit zum kochen und dementsprechend auch zum einkaufen, doch es schießenimmer mehr Anbieter aus den Löchern, die nicht nur online Lebensmittel liefern, sondern auch gleich die passenden Rezepte. Das hat mich neugierig gemacht und es auch nach langem zögern ausprobiert.
Auf der eat&style Messe im vergangenen Jahr in Hamburg den Stand noch lächelnd abgewiesen, wollte ich es doch mal wissen und mir bei "HELLO FRESH" eine Box bestellt. Das funktionierte auch ganz einfach. Ich habe mich für die Classic-Box entschieden, die mir zu meinem Wunschtermin so viele Lebensmittel liefert, dass man daraus drei hochwertige Gerichte zaubern kann. Und wie gesagt, neben den Lebensmitteln auch die passenden Rezepte. Für Leute, die nicht immer Lust auf kochen und einkaufen haben, eine einfache und gute Sache.
Die Liefeung kam, wie vorher im Internet angegeben, zwischen 20:00 und 21:00 Uhr zu mir nach Hause. Es sah schon ein wenig komisch aus, erinnerte doch alles an eine Lieferung von Amazon und eine gewisse Skepsis blieb erstmal bestehen. Doch schon der Aufdruck des Kartons wies auf eine besondere Lieferung hin.
Nach dem ich den Karton geöffnet habe, staunte ich nicht schlecht, denn nach dem ersten Temperaturcheck fühlte sich alles sehr frisch an, wie gerade aus einem Kühlregal gezogen. Also nicht nach Tiefkühlkost, sondern einfach frisch.
Alles war nach den entsprechenden Gerichten getrennt, also echt für "doofe Köche". Die entsprechenden Rezeptkarten lagen bei. Alles sehr stylisch und ansprechend gestaltet, auch der Versandkarton selbst.
Da die Lieferung so spät, wie gewünscht, geliefert wurde, kam erstmal alles in den Kühlschrank und die nächsten drei Tage standen Abends dann voll im Fokus der gelieferten "Zutaten" und wir kochten schön nach Anleitung.
Wir hatten erst noch bedenken, dass wir davon auch satt werden, aber wir wurden eines besseren belehrt. Selbst der Besuch wurde noch davon zufrieden gesättigt. Ich möchte jetzt gar nicht zu sehr auf die Rezepte eingehen, denn die können auch nicht zu sehr begabte Leute am Kochlöffel irgendwie nachkochen, aber gerade für diejenigen kann sich dieser Lieferservice lohnen. Ich koche lieber freestyle und lasse mich von vielen Rezepten inspirieren, aber für Leute, die unregelmäßig mal kochen möchten und nicht wissen was, kann sich das lohnen.
Ich muss dazu sagen, dass wir ein paar Gutscheine hatten, und gerade mal 50% vom regulären Preis zahlen mussten. Es ist nämlich kein wirklich günstiges "Kocherlebnis". Eine Box kostet normal ca. 40,00 €. Wer aber keine Zeit hat und entsprechend danach teuer "bestellen" möchte, dem ist hiermit gut geholfen. Die Zutaten sind frisch, hochwertig und die Rezepte sind klassisch und sehr gut und auch einfach erklärt.
Ich werde es auf jeden Fall wiederholen, denn einen Gutschein habe ich noch. :)
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Wirsing - Die Abwehrbombe
Ich als täglicher Bahnfahrer habe quasi immer mit den durch die Bahn fliegenden Bakterien zu kämpfen und hoffe immer, dass ich nicht allzu viel Schrott von den anderen auffange! Man kann sich dagegen mit Zeugs aus der Apotheke schützen, doch es geht auch auf natürliche Art und Weise!
Jegliche Art von Kohl enthält sehr viel Vitamin C und so steht er regelmäßig auf meiner Speisekarte! Einer meiner Favoriten ist der Wirsing, der auch zu solchen zählt und anti bakteriell wirkt!
So habe ich ein super simples und schnelles Rezept, für alle U- oder S- Bahn Surfer.
Schneidet den Kohl in kleine Stücke, nachdem der Strunk entfernt ist und blanchiert ihn für ca vier Minuten in Salzwasser. Anschließend gießt ihr den Wirsing in ein Sieb und setzt im Topf eine "leichte" Mehlschwitze an ( ist zwar oldschool, aber lecker). Gießt ca 250 ml Gemüsefond und 100 ml Sahne zu und gebt den Wirsing wieder dazu.
Lasst das ganze für ca. weitere fünf Minuten kochen und schmeckt alles nochmal mit Salz und Pfeffer ab.
Ein Spritzer Zitrone drauf und fertig ist die Bombe. ;)
Sonntag, 27. Oktober 2013
Stippvisite in der Hamburger Cloud
In Hamburg hat dieses Wochenende ein neues Szenerestaurant seine Pforten hoch über den Hamburger Dächern geöffnet. Das Clouds befindet sich in der 23. Etage der Dancing Tower an der Reeperbahn 1.
Wir haben uns dort auf einen Drink an der Bar getroffen und ich war vom Design und von der Aufmachung des Interieurdesigns begeistert. Das Clouds wurde typisch hamburgisch sehr edel und nicht aufdringlich designt und eingerichtet. Was auffällt ist vor allem die sehr exklusive Getränkekarte, wo sich alles finden lässt, was Rang und Namen hat. Was auch gleich bedeutet, dass man mit einem kleinen Geldbeutel hier oben nicht weit kommt. Preise von über 1000 Euro für Champagner oder gar für Straks gefallen wohl nicht jedem, aber wen es gefallt, der wird hier glücklich.
Was mich aber umgehauen hat war die Aussicht aus der Bar bzw von der Dachterrasse. So wirkten Riverside und Astraturm von hier oben so klein. Die Reeperbahn liegt einem von hier oben zu Füßen und man kann das nächtliche Treiben im Hafen auf der anderen Elbseite beobachten.
Leider hatten wir nicht viel Zeit und sind nach einem sehr guten Gin Tonic ( Tanqueray & Thomas Henry) ins Nachtleben von St. Pauli weitergezogen.
Fazit: Location ist auf Grund der Lage und der Höhe einzigartig in Hamburg, Speisen und Getränke sehr exklusiv aber gut. Speisekarte wird noch ausprobiert und wir werden davon berichten.
Das einzige was noch nicht so lief war der etwas flapsig wirkende Service, obwohl die Jungs & Maedels wohl zum Teil auch vom dazugehörigen EAST kommen.
Naja, das wird wohl noch werden. Das Potenzial zur neuen Top-Adresse in Hamburg ist auf jeden Fall vorhanden.
Ich werde wieder hingehen.
Dienstag, 22. Oktober 2013
after work steak grilled backwards
Was gibt es besseres als ein gutes Stück Rind zum Feierabend. Und dann muss man das beste aus den verfügbaren Mitteln machen, das Steak somzart und kross wie möglich zu braten.
Nun steht mir natürlich nicht jeden Tag ein sous vide Besteck zur Verfügung, noch hab ich endlos Zeit und Lust auf den perfekten Garpunkt zu warten.
Also hab ich s mir heut ganz einfach gemacht, mein Rump Steak bei 100 Grad für 18 Minuten in den Ofen zu legen, und es anschließend bei ner sehr aufgeheizten Pfanne für jeweils 20 Sekunden von beiden Seiten scharf anzubraten. Resultat war gut, nicht zu vergleichen mit anderen Methoden, aber immer noch besser als es nur anzubraten. Gelingt so auf jeden Fall besser.
Sonntag, 20. Oktober 2013
Schnelle Pflaume
Wenn ihr auch mal zu viel Obst über habt, weil ihr Euch auf dem Fischmarkt z.B. eine riesige Tüte mit Obst andrehen lassen habt, und wisst nicht wohin damit, dann nutzt folgendes Rezept und backt Euch nen Kuchen.
Ist super flexibel einsetzbar und kann mit jeder Sorte Obst kombiniert werden. Egal in welche Form ihr den Teig gebt, der Kuchen wird gelingen.
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| Wenig Zutaten, für bestes Resultat |
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| Kreisform |
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| frischer Teig mit Pflaumen |
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| Mit Puderzucker ein Gedicht |
Samstag, 19. Oktober 2013
eat and style 2013 in Hamburg
Endlich habe ich das Glück gehabt und konnte zur bekannten Food Convention EAT AND STYLE im Schuppen 52 im Hamburger Hafen! Bisher war ich zeitlich immer verhindert und habe es weder in Stuttgart noch in Köln geschafft, mir neue Impressionen für die Küche in diesem Rahmen zu verschaffen.
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| Dieses Jahr in fünf Städten |
Drei Tage lang sorgen Köche und Lieferanten aus ganz Deutschland für das leibliche Wohl. Dank einer Einladung vom OTTO Gourmet Versand konnte ich mir zudem auch den Eintritt sparen, obwohl sich dieser rechnet, bei den vielen Speisen, die einem an den unzähligen Ständen angeboten werden.
Man kann natürlich nicht nur probieren, sondern auch alles kaufen, was die Lieferanten so zu bieten haben. Von Sprühsalz bis drei Jahre gereiften französischen Käse bis hin zum perfekt abgehängten Rindersteak fand so ziemlich jeder was für seinen Geschmack.
Auch viele Restaurants aus der Region, z.B. die Restaurants vom Süllberg ( Wagyu-Steak Burger) und das Vlet aus der Speicherstadt, boten für einen "kleinen" Obulus kleine Speisen für den großen Genießer an.
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| Ragout vom Auerochsen mit Kräuter Gnocchis |
Die Bierliebhaber konnten sich bei der Ratsherrn Brauerei aus den Schanzenhöfen mit Gerstensaft versorgen. Hier fiel vor allem das Ratsherrn Hoppin Jaws Indian Pale Ale auf, das zusammen mit einer Braugemeinschaft mit dem Namen Campusperle der TU Harburg entwickelt wurde.
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| Empfehelenswert |
Wenn man es nicht auf die Messe schafft, kann man den Tropfen im Craft Beer Store in den Schanzenhöfen probieren. Für diejenigen, die nicht in Hamburg wohnen, gibt es noch die Gelegenheit, das Bier über den Online-Shop zu erstehen. Ich würde es auf jeden Fall empfehlen.
Insgesamt sechs Stunden haben wir im Genusstempel verbracht, und freue mich schon auf s nächste Jahr. Die Eat and Style findet dieses Jahr in fünf deutschen Städten statt. In München, Hamburg, Köln Stuttgart und Berlin werden die Kochlöffel geschwungen.
Prominente Köche sind natürlich auch mit von der Partie und werden als Zugpferde eingesetzt, so war heute Nelson Müller auf der Bühne und trat am Herd mit seiner Soulband auf. Wem es gefällt, bitte gerne!
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Friday de Luxe
Die letzten Wochen waren anstrengend. Es standen Geburtstage, Junggesellenabschiede und Hochzeiten auf dem Programm. Dafür sind wir tausende von Kilometern über die Autobahn gefahren und kamen kaum zur Ruhe.
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| Ausbeute aus dem Frischeparadies |
Doch am letzen Wochenende stand keine Partyveranstaltung auf der Agenda und wir beschlossen, den Abend mal wieder in der Küche zu verbringen. Nach Feierabend ging es ganz im Zeichen der modernen Fortbewegung mit einem Smart von Car2Go nach Altona ins Frischeparadies und ließen uns vor Ort inspirieren. Das einzige was schon vorher fest stand war ein Hummer.
Mein Auto ist im Moment in der Werkstatt, deswegen habe ich mich vergangen Donnerstag beim Carsharing Anbieter von Daimler angemeldet und hab es bis dato auch nicht bereuht. Das An- und abmelden am Fahrzeug hat reibungslos funktioniert und bis auf die unfassbar schlechte Übersetzung im Getriebe fährt so ein Smart ja auch ganz gut.
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| 2,5 Stunden bei Niedrigtemperatur biszu einer Kerntemperatur von 59 °C im Ofen gegart |
Als wir aus dem Markt raus kamen, war unser kleiner Kofferraum voll mit geilstem Zeug, das nur noch darauf wartete, verarbeitet zu werden.
Die anderen Basics haben wir uns in naheliegenden Supermärkten besorgt und die Küchenschlacht mit vier Gängen konnte beginnen. Das Fleisch haben wir von außen schön angebraten und dann mit einer Kräutersenfkruste bestrichen und bei 80 Grad für 2,75 Stunden in den Ofen gelegt. Bei einer Kerntemperatur von 57 Grad haben wir es aus dem Ofen genommen.
Der Hummer war fast die größte Herausforderung. Die Zubereitung ist dabei kinderleicht, bis auf die Tatsache, dass man den Kerl lebend ins kochende Wasser gibt. Aber hätten wir nen Hammer nicht gehabt, wir würden uns wohl heute noch die Zähne an dem harten Panzer ausbeißen. Vor allem an den Scheren ist der Panzer unfassbar hart und man muss schon eine enorme Kraft aufbringen, um das Fleisch perfekt aus den Scheren zu bekommen.
Freitag, 30. August 2013
Porsche Cayenne Turbo S - Tracktest
Wir fanden, dass es mal wieder an der Zeit ist, sich ins Auto zu setzen, und haben den ersten Cayenne Turbo S aus dem Jahr 2010 getestet.
Der brachiale Motor mit über 500 PS und 4,8 l Hubraum hat uns voll in seinen Bann gezogen! Permanente Leistung war jeder Zeit abrufbar und hat uns den oft den Atem genommen und das Grinsen ging aus unseren Gesichtern nicht mehr raus!
Der wirklich einzige Nachteil ist sein pervers hoher Benzinverbrauch! Der Lag im Durchschnitt bei 20,5 l Super! Das kann keinem Spaß machen, wenn man so oft an die Tanke ran muss, auch wenn das Biest einen 100 l Tank besitzt!
Es war trotzdem ein Erlebnis, getestet wurde auf Autobahn, Landstraße und in der Stadt! Für die Stadt schon fast zu groß, da er schon recht breit ist, dafür hat er dadurch aber eine enorm gute Kurvenlage und man bekommt das Gefühl, man fährt auf Schienen!
Wir freuen uns auf jeden Fall auf den nächsten Test!
Der brachiale Motor mit über 500 PS und 4,8 l Hubraum hat uns voll in seinen Bann gezogen! Permanente Leistung war jeder Zeit abrufbar und hat uns den oft den Atem genommen und das Grinsen ging aus unseren Gesichtern nicht mehr raus!
Der wirklich einzige Nachteil ist sein pervers hoher Benzinverbrauch! Der Lag im Durchschnitt bei 20,5 l Super! Das kann keinem Spaß machen, wenn man so oft an die Tanke ran muss, auch wenn das Biest einen 100 l Tank besitzt!
Es war trotzdem ein Erlebnis, getestet wurde auf Autobahn, Landstraße und in der Stadt! Für die Stadt schon fast zu groß, da er schon recht breit ist, dafür hat er dadurch aber eine enorm gute Kurvenlage und man bekommt das Gefühl, man fährt auf Schienen!
Wir freuen uns auf jeden Fall auf den nächsten Test!
Donnerstag, 15. August 2013
Tanz der Krevetten
Eigentlich sollte man denken, dass man in einer Stadt wie Hamburg, einer Hafenstadt, Fisch an jeder Ecke bekommen sollte, aber das mit dem Frischfisch ist hier (meiner Meinung nach) in der Stadt auf jeden Fall noch ausbaufähig. Man vermisst hier irgendwie so typisch urige Fischläden. Tiefkühlfisch, gibt es ja in jedem Supermarkt, aber gerade bei Garnelen, Shrimps und Co möchte man in den meisten Fällen gar nicht wissen, wo die billigen Jungs aufgewachsen sind.
Und so waren wir eher zufällig mit dem Rad am Fischmarkt im Frischeparadies, und haben uns 4 stramme Krevetten zu einem doch recht stolzen Preis gekauft, und jeder Cent hat sich gelohnt. Man kann sie auch einfach Garnelen nennen, gefangen in der Nordsee. Hier ist wirklich alles frisch und man hätte am liebsten die komplette Theke leer gekauft. Aber finanziell und transporttechnisch eher eine zu große Herausforderung.
Zu Hause angekommen haben wir auch sofort losgelegt. Bis auf die Darmentfernung ist die Zubereitung auch recht einfach. Man braucht nur eine Schere, ein scharfes Messer, und Knoblauch, Olivenöl und ein paar Chillischoten!
Garnelen bis auf den Schwanz von Darm und Panzer befreien, eine Stunde lang mit Knoblauch, Öl und Chillis marinieren und dann in einer Pfanne kurz anbraten, einmal drehen und mit ein wenig Weißwein ablöschen und schon sind sie fertig!
Weiter machen ...!
Und wer mal n Tipp für nen Fischladen hat, kann mir ja mal schreiben! Bis dahin bestelle ich dann weiter bei Delta und im Frischeparadies! ;)
Dienstag, 13. August 2013
Toastalzone
Du hast Lust auf ein Sandwich aus Toast, aber im Schrank steht kein Sandwichmaker? Kein Problem! Man braucht nur eine Pfanne und ein Ei, und es klappt auch ohne Maschine! Und schmeckt vielleicht. noch ein Stück besser!
Den Inhalt kann man sich natürlich frei aussuchen, nur sollte man auf jeden Fall auch große Toastscheiben nehmen und ihn nicht all zu üppig füllen, sonst bekommt man ihn nicht zusammen "geklebt". Der Klebstoff ist in diesem Fall ein Eigelb.
Den Toast vorher mit einem Nudelholz oder einer alten Flasche platt und groß ausrollen, mit Eigelb bepinseln und Füllung drauf legen. Am Rand gut zusammen drücken und mit etwas Butter auf beiden Seiten anbraten, bis Toast gewünschte Farbe hat. Ich würde eine Grillpfanne empfehlen!
Weiter machen...!
Montag, 12. August 2013
Fondant Terrible - Eine Geschenk zur Goldhochzeit
Was schenkt man einem Ehepaar, was sein Leben schon seit 50 Jahren in einer Ehe teilt, und sie eigentlich schon allein mit der Anwesenheit der Familie zur Jubi-Feier glücklich sind?
Ja, es war eine schwierige Frage, aber kurz vor der Feier hab ich ein Rezept entdeckt, was ich schon immer ausprobieren wollte, und hab es dann ein wenig angepasst, dass es als Geschenk zum Hochzeitstag durchging! Denn zum Glück wurde für den Nachmittag um selbst gebackenem Kuchen gebeten.
Es war in einer der ersten Sonderausgaben der Lecker zum Thema backen, ich bin wahrlich kein großer Freund dieser Kochzeitschriften, schon gar kein Freund und Kenner der Back- bzw. Konditorenkunst, doch dieser Herausforderung wollte ich mich jetzt stellen und fing langsam an, die benötigten Zutaten in sämtlichen Fachgeschäften Hamburgs zu besorgen!
Nie zuvor habe ich mit Fondant oder Lebensmittelfarbe gearbeitet, eine spezielle Backform musste her, und jede Menge Zucker und Butter. Viiiiel Butter!! Eine spezielle Orangenmarmelade wurde als Kleber verwendet, damit die einzelnen Tortenstücke (Nusskuchen) später auch zusammen halten.
Zu guter letzt habe ich noch ein für Lebensmittel geeignetes farbloses Glanzspray besorgt, was die Torte später in ein hochglänzendes Paket verwandelt hat. Es sollte eigentlich ein Goldlack sein, aber bei der Auswahl im Delta hab ich mich einfach vergriffen. Jetzt hab ich wahrscheinlich für mein restliches Leben eine riesige Spraydose mit farblosem Zuckerspray im Schrank stehen. Naja, vielleicht kommt es doch nochmal zum Einsatz. Das besondere an dem Spray ist, dass man es vor dem Einsatz in einem Wasserbad auf 60 °C bringen muss. Sonst war die Anwendung recht einfach!
Was sich als nächste Herausforderung entpuppte, war der Transport bei 35°C von Hamburg nach Warnemünde! Wir besaßen weder Kühlbox noch Kühltasche, und ich hatte auch keine Lust, für 100 € und mehr eine passende zu kaufen. Also fuhr ich mit meinem zwei linken Händen in den nächsten Pleitebaumarkt, und baute mir aus ner Kunststoffkiste und ein paar Styroplatten ne eigene Trapokiste, kostete dann auch nur 14 €.
Kuchen ist dann auch fast heile angekommen und hat sogar geschmeckt! Weiter machen ...!
Ja, es war eine schwierige Frage, aber kurz vor der Feier hab ich ein Rezept entdeckt, was ich schon immer ausprobieren wollte, und hab es dann ein wenig angepasst, dass es als Geschenk zum Hochzeitstag durchging! Denn zum Glück wurde für den Nachmittag um selbst gebackenem Kuchen gebeten.
Es war in einer der ersten Sonderausgaben der Lecker zum Thema backen, ich bin wahrlich kein großer Freund dieser Kochzeitschriften, schon gar kein Freund und Kenner der Back- bzw. Konditorenkunst, doch dieser Herausforderung wollte ich mich jetzt stellen und fing langsam an, die benötigten Zutaten in sämtlichen Fachgeschäften Hamburgs zu besorgen!
Nie zuvor habe ich mit Fondant oder Lebensmittelfarbe gearbeitet, eine spezielle Backform musste her, und jede Menge Zucker und Butter. Viiiiel Butter!! Eine spezielle Orangenmarmelade wurde als Kleber verwendet, damit die einzelnen Tortenstücke (Nusskuchen) später auch zusammen halten.
Zu guter letzt habe ich noch ein für Lebensmittel geeignetes farbloses Glanzspray besorgt, was die Torte später in ein hochglänzendes Paket verwandelt hat. Es sollte eigentlich ein Goldlack sein, aber bei der Auswahl im Delta hab ich mich einfach vergriffen. Jetzt hab ich wahrscheinlich für mein restliches Leben eine riesige Spraydose mit farblosem Zuckerspray im Schrank stehen. Naja, vielleicht kommt es doch nochmal zum Einsatz. Das besondere an dem Spray ist, dass man es vor dem Einsatz in einem Wasserbad auf 60 °C bringen muss. Sonst war die Anwendung recht einfach!
Was sich als nächste Herausforderung entpuppte, war der Transport bei 35°C von Hamburg nach Warnemünde! Wir besaßen weder Kühlbox noch Kühltasche, und ich hatte auch keine Lust, für 100 € und mehr eine passende zu kaufen. Also fuhr ich mit meinem zwei linken Händen in den nächsten Pleitebaumarkt, und baute mir aus ner Kunststoffkiste und ein paar Styroplatten ne eigene Trapokiste, kostete dann auch nur 14 €.
Kuchen ist dann auch fast heile angekommen und hat sogar geschmeckt! Weiter machen ...!
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