Donnerstag, 4. Juli 2013

Asiatisches Lachstatar mit grünem Spargel

Freunde der asiatischen Küche wird es gefallen!

Zutaten: 

- geröstete, gesalzene Cashewkerne, 1 EL
- Knoblauch, 1 Zehe
- Olivenöl, 3 EL
- Sojasauce, 2 EL
- Salatgurke, 150 g
- Apfel, 1 Stk (am besten eine säuerliche Sorte)
- Zitrone
- Frühlingszwiebel, 1 Stk.
- frisches Lachsfilet, 250 g (ohne Haut)
- grüner Spargel
- Honig
- Balsamico-Essig
- Sesamöl, 2 TL
- Salz
- Zucker



So solltest Du es machen:

Cashews und Knoblauch mit Olivenöl in einem Mörser zerstoßen und mit etwas Sojasauce und Pfeffer würzen.

Gurke schälen und das innere Fruchtfleisch mit einem Löffel ausscharben (brauchen wir nicht, ist kein Geschmack drin und würde alles verwässern). Apfel auch schälen und beides in feine Würfel schnippeln. Mit Zitronensaft mischen (1/2 Zitrone ausdrücken).

Frühlingszwiebel putzen und komplett fein würfeln. Lachs auch fein würfeln und beides mischen und mit Olivenöl, Sesamöl, Sojasauce, , Salz und 1 Prise Zucker würzen.

Dann alles zusammen mischen und bei Bedarf nochmal abschmecken und nachwürzen. Cashewkerne unterrühren und fertig! er es mag, kann das Tatar mit Kresse servieren.

Ich habe neulich grünen Spargel in Balsamico-Essig und Honig angebraten und das hat super zusammen harmoniert!


Apfelkuchen a la Schwiegermama

Ich habe vor kurzer Zeit das beste Rezept erhalten, um mal schnell einen Kuchen zu backen! Da ist keine Backmischung nötig und es ist kinderleicht und die Zutaten hat man in der Regel auch immer zu Hause!

Man kann den Teig beliebig belegen und kann sich da richtig austoben! Mein Favorit unter den Belägen sind Äpfel und Pflaumen!

Rezept lautet wie folgt:



Man kann den Teig auch für Muffins nutzen! Dann sollte ihr aber noch nen kleinen Schuss geschmacksneutrales Öl zugeben!

Mit Pflaume und Apfel und Hagebuttenkonfitüre






Mittwoch, 20. März 2013

Feierabend-Filet

Was macht man, wenn man nach 11 Stunden arbeiten in der Firma immer noch die Lust verspürt, sich in die eigene Küche zu stellen und zu kochen?

Nun ja, ich hab mich heut für ein schnelles Schweinefilet entschieden, dass ich ohne jeglichen Stress innerhalb von 30 Minuten auf den Teller gezaubert habe! Und es hat sich gelohnt!



Alle Zutaten, bis auf Fleisch und Salat waren schon da! Und das mal ganz ohne sous vide!

Zutaten:

  • Schweinefilet
  • Rucola
  • Sojasauce
  • Balsamicoessig (hell & dunkel)
  • Honig
  • Zucker
  • Senf
  • Salz 
  • Pfeffer
  • getrockneter Rosmarin
  • Olivenöl
  • Zitrone
  • Butterschmalz


Für den Rucola habe ich einfach Honig, Zitrone, Salz und etwas hellen Balsamico als Dressing zusammen gerührt. Als Marinade für das Fleisch ging es ebenso fix mit Sojasauce, dunklem Essig, Senf und etwas Zucker zum kristallisieren! So hatte man die beste Kombination später aus leichter Säure auf dem Fleisch und süßlichem Salat! 



Das Fleisch kurz auf volle Pulle im Butterschmalz rund um anbraten und dann für 13 Minuten bei 150 Grad im Ofen garen. Bevor ich es in den Ofen gelegt habe, kam noch getrockneter Rosmarin und ein kleiner Schuss Olivenöl aufs Fleisch!Anschließend das Fleisch nochmal 5 Minuten in Alufolie eingewickelt ruhen lassen, aufschneiden und fertig!


Donnerstag, 28. Februar 2013

Sous Vide - Was brauche ich da eigentlich? Teil II

Gestern ging es in Teil I um unser Wasserbad, das wir zum garen benötigen!

Heute dreht sich Teil II um das von uns benutzte Vakuumiergerät...


Um die Funktionen des Magnetrührers optimal nutzen zu können, müssen wir unsere Zutaten erst mal sehr gut verpacken und ganz wichtig; wir müssen irgendwie die Luft aus den Tüten bekommen!


Und damit wir das hinkriegen, nehmen wir nichts anderes als ein ordentliches Vakuumiergerät, das so gut wie den letzten Hauch von Luft aus der Tüte saugt! Hierfür stand uns ein Gerät der Profiliga zur Verfügung, das V300 der Firma la.va. Dieses Gerät wird auch schon in der aktuellsten Ausgabe der besten Männer-Kochzeitschrift überhaupt vorgestellt, der BEEF! Von diesem Artikel haben wir uns auch inspirieren lassen.


Neben dem Vakuumiergerät benötigen wir noch spezielle, strukturierte Vakuumbeutel, die man daran erkennt, dass sie auf einer der Innenseiten geriffelt sind. Durch die geriffelte Seite lässt sich die Luft besser aus der Tüte saugen (O-Ton von Mr. Beenieman). Also lieber keine 0815-Beutel von Toppits & Co benutzen. Die Beutel sind auch nicht teuer, Kosten liegen bei ca. 10,00 € / 100 Stück.



Wie schon gestern gesagt, beim garen in der Tüte gibt es keine Grenzen! Man kann einschweißen was man möchte, aaaaber: Der Inhalt sollte nicht zu flüssig sein, denn ansonsten zieht das Gerät die Flüssigkeit, wie z.B. Marinade, aus der Tüte und liegt beim einschweißen zwischen der Tütenöffnung und die Schweissnaht wird nicht zu 100% geschlossen! Also bitte darauf achten!




Wenn man das alles zusammen hat, kann losgeschweißt werden, bis keine Luft mehr da ist! Das Gerät stoppt natürlich automatisch den Vakuumprozess, und dabei kann eigentlich auch nichts schief gehen, wenn man die Tüte wie empfohlen in die Schweißnaht gelegt hat und den Tütenrand von Fett und Flüssigkeit gesäubert hat.


Mittwoch, 27. Februar 2013

Sous Vide - Was brauche ich da eigentlich? Teil I

Bevor ich nochmal näher auf einzelne Gerichte eingehe, zeige ich nochmal vorab das benötigte Equipment, um "sous vide" garen zu können! Das werde ich in drei Schritten machen!

Heute zeige ich unser Gerät für das Wasserbad...

Unterstützt wurde ich von meinem lieben Kochbuddy Mr. Beenieman aus dem Hamburger Vorland, auch Harburg genannt. Der kennt sich da nämlich schon richtig gut aus und hat mich in die Technik eingewiesen!


Vorab, "sous vide" ist französisch und bedeutet nichts anderes als "unter Vakuum" und ist eine besondere Methode des langsamen Garens in vakuumversiegelten Plastikbeuteln bei niedriger Temperatur. Hält man sich an ein paar Spielregeln und hat das spezielle Zubehör besorgen können, kann wirklich jeder Kochlegasteniker leckere und sichere Gerichte zubereiten. Grenzen gibt es dabei nicht, und wenn man es mal ausprobiert hat, kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.


 Der Garprozess besteht aus drei Schritten; Vakuumverpacken, Kochen bzw. im Wasserbad garen und anschließende Maßnahmen, um noch den letzten Geschmack aus seinem Essen zu kitzeln, wie z.B. anschließendes anbraten von Fleisch in der Pfanne.




Wir haben ein für mich bis dato unbekanntes Gerät benutzt, und zwar einen aus der Labortechnik bekannten Magnetrührer, mit Heizung und Heizplatte aus Glaskeramik, bei dem man die Temperatur auf 0,1 °C genau einstellen kann. Gesteuert wird die Temperaturregelung durch ein elektronisches Kontaktthermometer. Sein Name war C-MAG HS 7 IKAMAG® Jaa, so etwas haben wir zum kochen benutzt!!


Darauf haben wir einen passenden, mit Wasser gefüllten, Topf platziert, und brachten es auf die gewünschte Temperatur und legten später die einvakuumierten Beutel rein. Natürlich muss da ein Deckel drauf, also nicht so wie oben auf dem Foto, der kam dann drauf!


Auf den Boden des Topfes platziert man am besten, so wie es mir mein Kumpel Mr. Beenieman empfohlen hat, ein gelöchertes Blech, um eine permanente Zirkulation des Wassers durch den Magneten im Topf zu gewährleisten! Ansonsten könnte es passieren, dass sich der Beutel am Boden festsetzt.



Mehr ist zu diesem Gerät erstmal nicht zu sagen, wir wollen es ja hier auch nicht zu technisch werden lassen!

Morgen kommt dann das Vakuumiergerääät...!



Montag, 25. Februar 2013

Tütenessen mal anders - Kochen mit sous vide

In dieser Woche werde ich von meinem persönlichen Koch-Highlight des Jahres berichten! Und zwar haben wir das wohl beste Tütenessen der Welt gekocht!


Wir haben die eigenartige Kochart "sous vide" ausprobiert, bei der man seine Zutaten, ein bisschen wie im Chemielabor, zum garen in Plastiktüten einvakuumiert und sie dann bei einer exakt eingestellten Temperatur, wenn man möchte über Stunden, im Wasserbad auf den Punkt gart.


Das Fleisch wird bei dieser Garmethode so schonend erwärmt, dass das Fleisch sehr zart und geschmackvoll bleibt. Aber auch Gemüse und Fisch lassen sich auf diese Art und Weise zubereiten!


Die Anschaffung der Geräte ist nicht preiswert, doch jeder Cent ist bestens investiert! Oder man verfügt über gute Kontakte wie einen guten Freund, und leiht sich die Gerätschaften bei Bedarf einfach aus!








Samstag, 23. Februar 2013

Butterschlacht - Deutchland vs. France

Keine Nation auf der Welt liebt und isst mehr gesalzene Butter als es die Nachbarn aus Frankreich tun!

Und da ich ich auch ein großer Fan gesalzener Butter auf Laugenstange, Ciabatta oder sonstigem knusprigen Brot bin, habe ich letztes Mal im Supermarkt nicht die "Normalo-Butter" gekauft, sondern habe ins Spezialregal der Butterecke gegriffen und eine deutsche und eine französische genommen und sie gleich einem kurzen Test mit unterzogen!


Und ja, die Franzosen wissen wie man gesalzene Butter produziert, auch wenn sie um einiges teurer ist als die herkömmlichen aus Holland, Deutschland oder Irland!

Also wenn Ihr auch auf Butter steht, und ein solches Regal seht, dann greift doch mal zu und probiert sie! ;)

Mein neuer absoluter Favorit ist die " Le Beurre moule - Demi Sel" von Paysan Breton!