Mittwoch, 13. Februar 2013

Pesto alla Genovese

Jahrelang war ich den Fertigprodukten der italienischen Nudelmafia unterlegen und griff, wenn es schnell gehen musste, automatisch  zum Massenpesto... und war auch bis gestern vom Geschmack fast angetan!


Doch dann wurde ich eines besseren belehrt und mein Griff ging gestern nicht zum fertigen Pesto aus dem Glas, sondern füllte mein selbst gemachtes Pesto in mein eigenes Glas ab! :D

Geschmacklich um Längen besser als das bisher genutzte und vom Aufwand hält es sich total in Grenzen!

Serviert mit Spaghetti No.3 haut ihr jeden Geschmackspiraten um... :D



Zutaten für ein Glas mit 400 ml

4 Töpfe Basilikum
20 g Pinienkerne
3 Stiele Petersilie
10 EL Olivenöl
1/2 Zitrone
10 g getrocknete Tomaten
1 Knoblauchzehe
1/4 Schalotte
Prise Salz





1. Tomaten 10 min einweichen und anschließend ordentlich ausdrücken

2. Pinienkerne bei mittlerer Temperatur in der Pfanne leicht anrösten und abkühlen lassen

2. Basilikum und Petersilie (Peterli soll gegen den Knobiatem kämpfen) abpflücken und in eine hohe Rührschüssel oder Messbecher geben

3. Knoblauch, Tomaten und Schalotte fein würfeln und in den Becher geben

4. 8 EL Olivenöl und Pinienkerne zugießen und alles mit einem Schneidstab fein pürieren

5. Ca 35 g Parmesan fein reiben und auf das Pesto geben und mit etwas Zitrone (gegen die Bitterstoffe) beträufeln und nochmals pürieren

6. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wem die Konsistenz zu dick ist, der macht noch n Schuss Öl dazu und rührt alles nochmal um

Wer nicht alles auf einmal braucht, kann ds Pesto in einem geschlossenem Glas ca. 2 - 3 Wochen im Kühlschrank aufbewahren







Serrano Carpaccio mit Baguette und Kräuterbutter

Mein Favorit unter den Carpaccios ist eigentlich das klassische, mit fein geschnittenem Rinderfilet. Aber man kann Carpaccio quasi auch schon vorgeschnitten und ohne große Schneide- und Plattierkunst mit luftgetrocknetem Serranoschinken vom Metzger eurer Wahl zubereiten. 

Das geht schnell, kann eigentlich jeder und schmeckt hervorragend als Vorspeise mit Baguette und selbstgemachter Kräuterbutter.



Zutaten Carpaccio

8 Scheiben Serrano (dünn geschnitten, p.P. ca. 2 Scheiben)
20 g Parmesan
kleines Glas Kapern (klein ohne Stiel)
Olivenöl
Zitrone 
Weißweinessig (Ortalli Condimento Bianco Modena Reserva) 
Salz (Sal de Ibiza)
Pfeffer
Balsamicocreme (Rocca di Vignola)

Am besten nimmt man sich zum servieren eine größere Platte oder Teller, das kommt bei Gästen immer gut an, wenn man eine größere Platte mit dem Carpaccio serviert und jeder kann sich was auf den Teller nehmen.

1. 8 EL Olivenöl Weißweinessig mit Zitrone zu einer Emulsion mit dem Schneebesen schlagen und abschmecken. Ich mag es persönlich nicht zu sauer, deswegen verwende ich beim Essig immer ein mildes Weißweinessig, das ausschließlich Most aus süßen Trebbiano Trauben verwendet und sehr mild schmeckt. Die Säure fügt man dann durch ein paar Trauben Zitrone hinzu. 

2. Schinken auf dem Teller nebeneinander verteilen und mit dem Essigölgemisch bepinseln oder begießen. Es sollte jedes Ecke des Schinkens mit Öl bedeckt sein. 

3. Parmesan grob reiben und Kapern im Sieb abtropfen lassen und über dem Schinken verteilen

4. Mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen, mit Balsamicocreme garnieren 

5. Klarsichtfolie um den Teller wickeln und für eine halbe Stunde in den Kühli stellen



Abgerundet wird die ganze Sache durch ein frisches Baguette und selbst gemachter Kräuterbutter.



Zutaten Kräuterbutter

2 Stiele Petersilie
6 Blätter Basilikum
6 Scheiben getrocknete Tomaten 
1 Knoblauchzehe
1 kleine Schalotte
1 Prise Salz (Sal de Ibiza)
75 g Butter

1. Als erstes nehme ich die Butter aus dem Kühli, die muss nämlich a bissl weich sein, um die anderen Zutaten unterzurühren

2. Die Tomaten in heißem Wasser für 10 min quellen lassen und anschließend gut ausdrücken. So bekommt man das Aroma wieder aus der Tomate ;)

3. Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln in kleine, feine Würfel schneiden und in etwas Butter für 5 Minuten anschwitzen lassen...das macht die Butter später auch umso verträglicher ;)

4. In der Zwischenzeit Petersilie und Basilikum fein hackseln.

5. Die Butter in kleine Stücke schneiden und die abgekühlten Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter in einem Rührbecher unter die Butter rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Butter in Klarsichtfolie einwickeln und zum abkühlen in den Kühlschrank. 

Kurz vor dem Servieren wieder raus holen! Sollte ein bisschen weich sein! Baguette aufbacken! 

Et voila!






Hamburg Buck

Jetzt auch mal was für die durstigen Kehlen... eine Abwandlung meines Lieblingscocktails,  dem London Buck.

Besteht er doch in seiner Urform nur aus drei Zutaten (Gin, Ginger Ale und Limetten), haben wir ihn durch ein paar weitere Zutaten optimiert.

Hat er seinen Namen aus dem Londoner Nachtleben, nenne ich meinen natürlich Hamburg Buck.
Und jetzt nicht von den Wodkagläsern (Three Sixty) abschrecken lassen, der Inhalt wurde mit Gin gemixt. Die Größe der Gläser ist ideal! ;)




Zutaten:

Bombay Sapphire Gin (mein Favorit ist ein Gin aus München, http://www.theduke-gin.de)
Schweppes Ginger Ale
Zitrone
Gurke
Ingwersirup :)
Eiswürfel
In Anlehnung an einen Moscow Moule, wollte ich in diesem Drink auch eine Prise Schärfe mit ins Spiel bringen. Es gibt da natürlich schon fertige Flüssigkeiten, wie z.B. Spicy Ginger Ale von Thomas Henry .

Aber 1. gibt es den nicht überall, und 2. ist er für meinen Geschmack zu teuer. So koche ich einfach eine halbe Ingwerknolle mit ca. 250 ml stark ein, reduziere die Flüssigkeit auf ca. 100 ml und habe den gleichen Effekt wie mit Thomas Henry!

Also fange ich mit dem einkochen natürlich auch an, denn dieser Zusatz sollte nachher natürlich kalt sein!


1. 1/2 Ingwerknolle schälen und in kleine Würfel schneiden und mit 250 ml Wasser in einem Topf auf 100 ml
reduzieren und in ein Glas oder eine alte Flasche füllen und abkühlen lassen. Man kann sich natürlich auch einen Vorrat einkochen, aber das Verhältnis passt recht gut.

2. Gurke waschen und feine Streifen abhobeln

3. Zitrone waschen, halbieren und feine Scheiben abschneiden

4. Wer ganz cool ist, hat die Gläser vorher noch für 15 Minuten ins Eisfach gelegt und füllt sie dann zu 2/3 mit Eiswürfel und lege je 2 Streifen von Gurke und Zitrone aufs Eis.

5. Anschließend nimmt man einen Spritzer (ca. 1 TL) Ingwersirup und 1 - 2 Pinnchen Gin und füllt es mit Ginger Ale auf. Strohhalm rein und fertig ist der BUCK



Mittwoch, 6. Februar 2013

Apple Kompott & Chips rapido


Mal was schnelles, mal was neues im neuen Jahr...

Direkte Anleitung folgt sehr bald...

Jetzt erstmal in Kurzform per Video







Freitag, 26. Oktober 2012

family eve's dinner

Hummus


Datteln im Speckmantel auf Schafskäsebett




Parmesan-Cracker



Ziegenkäse auf Fenchelschnitt an Rucola-Tomatensalat



Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern



Rezepte gibt's auf Nachfrage ;)

Waldorf Salat

Vor allem in den 80er Jahren beliebt, hier mal ein wenig von mir künstlerisch angerichtet, wurde er doch früher nur fein geschnippelt in einer Schüssel serviert! ;)

Aber geschmacklich für mich kein Highlight, überwiegt in der Sauce doch zu sehr die Mayonnaise! Beim nächsten Mal würde ich im Verhältnis 50/50 Mayonnaise und Naturjoghurt mischen, dann wirkt es weniger mächtig.

Aber für alle mutigen gibt es hier die Anleitung für den Klassiker!

Bei der Art der Anrichtung würde ich darauf achten, wie viele Personen man mit dem Salat, speziell als Vorspeise, überraschen möchte. Man kann es für kleine Gruppen ähnlich aufwendig drapieren wie ich es auf dem Bild gemacht habe, oder man nimmt alle Zutaten und schnippelt sie in kleine Würfel und mischt alles unter die Sauce.

Wer keine Lust und Zeit hat, die Mayonnaise selber zu machen, nimmt einfach Miracel Whip von Kraft, ist fettärmer als z.B. die von Thomy.


Zutaten:

Mayonnaise ( 1 Eigelb, 2 El Zitronensaft, 1/8l Sonnenblumenöl)
1 Zitrone
5 EL Schlagsahne
80 g Walnusskerne
1 Bund Staudensellerie
4 säuerliche Äpfel
1 Prise Zucker
1 Töpfchen Kresse
Salz
Pfeffer


1. Eigelb und 1 TL Zitronensaft in einem hohen Rührbecher mit dem Schneebesen des Mixers kräftig verrühren.

2. Öl erst tröpfchenweise, dann in dünnem Strahl darunter schlagen. Sahne leicht anschlagen (z.B. mit Milchaufschäumer) und unter die Mayonnaise heben

3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Walnüsse, bis auf ca. 4 Hälften grob hacken.

4. Sellerie entfädeln, waschen und in kleine Würfel schneiden

5. Äpfel waschen, vierteln, entkernen und auch in kleine Würfel schneiden

6. Beides zusammen mit Zitronensaft beträufeln

7. Sellerie, Äpfel, gehackte Nüsse und Mayonnaise mischen

8. Abschließend nochmal mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und mit Walnüssen sowie Kresse garnieren.


Donnerstag, 21. Juni 2012

Das erste Mal elektrisch: TAZZARI ZERO


Auf dem Campus unserer Hochschule in Salzgitter gibt es seit längerer Zeit das Angebot, dass man sich als Student der Ostfalia ein Elektrofahrzeug mieten kann!
Zu doch recht studentenfreundlichen Preisen kann man sich ein E-Fahrzeug der italienischen Firma Tazzari mieten. Das Fahrzeug namens ZERO ist seit 2010 auf dem Markt und gehört somit zur 1. Generation der Elektrofahrzeuge! Das Projekt in Salzgitter wird durch den Spezialisten für Elektromobilität, das Autohaus Strube, unterstützt!



Da sich unser Studium bald dem Ende neigt und wir bisher immer eine große Skepsis gegenüber dem kleinen Flitzer und seinem elektrischem Antrieb hatten, mussten wir das Angebot doch noch wahrnehmen und haben uns den Tazzari zum "Nachttarif" für einen halben Tag gemietet! Und so kam ich dann doch noch zu meinem ersten Mal zu einer Ausfahrt mit einem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug!



Die Skepsis wurde beim Einsteigen auch nicht besser, denn wenn man sich den Preis von ca. 24.000 € anschaut, erwartet man neben dem E.Motor auch ein gewisses Maß an Komfort! Zwar ähnelt der Innenraum dem eines normalen PKW, doch jeglicher Komfort lässt sich nicht blicken!Und anstatt des Wahlhebels für die Gänge befindet sich dort ein Notknopf zum ausschalten! :) 
Die Gänge werden im ZERO über Knopfdruck betätigt! Einen für vorwärts, und ein Knopf für den Rückwärtsgang!



Und dann ging es auch schon los und es tat sich eigentlich nichts! Kein Geräusch das mir signalisiert, dass das Auto eingeschaltet ist! Lediglich das Display des Akkus schaltet sich nach ein paar Sekunden ein und so sollte ich merken dass ich losfahren kann! Also drücke ich auf den Rückwärtsgang und der Tazzari fährt los! Ein witziges Gefühl, das man so nicht kennt! Also drücke ich aufs Gaspedal und der Flitzer geht richtig ab und bin überrascht was der kleine Drehstrommotor mit seinen 15 kw so alles raus holt! Allerdings erst, wo ich den roten Knopf für "volle Leistung" drücke! Das ist noch eine Besonderheit,die einem im Innenraum ins Auge sticht! Man kann die Leistung des ZERO per Knopfdruck steuern! Aber das ist ja auch das schöne an E-Fahrzeugen: die Leistung steht einem sofort zur Verfügung! Man muss nicht erst in gewisse Drehzahlbereiche kommen um die volle Leistung abzurufen, hier genügt ein Knopfdruck und ein Tritt aufs Gaspedal und die 150 nm bringen mich zügig voran!





Gelb bedeutet Standard, Grün Economy zum Erreichen der maximalen Reichweite von 140 Kilometern, blau zum Fahren bei schlechter Bodenhaftung (Regen,Schnee) und Rot für max. Leistung - der Raceknopf!



Seine maximale Geschwindigkeit lag bei ca. 95 km/h und man braucht auf jeden Fall gut trainierte Waden, denn die Bremsen des kleinen Flitzers sind nicht die aller stärksten und man muss schon rechtzeitig den Bremsvorgang einleiten, zu mal das Auto über kein ABS verfügt und auch keine Servolenkung vorweisen kann! Das erinnerte mich eher an die Fahrt mit einem Go-Kart, wo das Lenken genauso schwergängig ist! Aber nichts desto trotz macht das Fahren mit dem Tazzari im Stadtverkehr sehr viel Spaß und man fällt mit der  "Knutschkugel" auf! Denn nicht nur sein Erscheinungsbild differenziert ihn von all den anderen Fahrzeugen auf der Straße, es ist immer noch für alle Passanten überraschend, dass der ZERO quasi geräuschlos über die Straßen fährt und so kam es für den ein oder anderen Fußgänger zu kleinen Schockmomenten, da sie nicht mit uns gerechnet haben!




Da wir den ZERO noch bildlich in Szene setzen wollten, konnten wir auch gleich mal das Ladevolumen des Kofferraumes austesten! Doch bevor wir das machen konnten, mussten wir erst nochmal zur Ladesäule an die Hochschule um nochmal ein bisschen mehr Power zu bekommen, denn wir wussten nicht genau, wie lange der Akku uns noch weiterfährt! Das geht zum Glück recht zügig und so konnte unser "Fotoshoot" losgehen!
Unsere Ausrüstung, bestehend aus zwei Rucksäcken, einem Stativ und einer Kameratasche passten so grade in den Kofferraum! Dann war aber auch Schluss! Beim Kofferraum, mit seinem Volumen von 180 l muss man sich auf das nötigste konzentrieren! Einen Kasten Wasser zu transportieren wird aber schon schwierig, da die Öffnung von oben erreichbar und sehr schmal ist! Den sollte man lieber auf den Beifahrersitz stellen! ;)






Also als Fazit kann ich nur sagen, dass ich froh bin, den TAZZARI ZERO ausgeliehen zu haben! Es war für mich ein neues Fahrgefühl und war schlichtweg begeistert, da man doch recht sportlich mit dem kleinen unterwegs sein kann! Natürlich nicht auf der Autobahn, aber im Stadtverkehr auf alle Fälle! Da es trotzdem noch schwierig ist, längere Distanzen mit Elektroautos zu fahren, bleibt eine gewisse Skepsis jedoch  erhalten!
Ich bin gespannt wie sich Elektroautos etablieren werden und bin noch skeptisch, dass das Ziel der Kanzlerin von 1 Mio. E-Autos im Jahr 2020 erreicht wird! Wenn die Reichweite weiterhin so beschränkt ist, wird es sehr schwierig, sich in Deutschland durchzusetzen! Aber Spaß macht es auf alle Fälle!





Wer mal ein E-Fahrzeug fahren möchte, kann sich unter Lautlos durch Deutschland schlau machen! Hier kann man sich über die aktuellen Trends rund um das Thema "Elektrofahrzeug" schlau machen und sich erkundigen, wo der nächste Spezialist in der Nähe ist!


Freitag, 1. Juni 2012

Cheesy Omelette mit Parmaschinken

Was macht man am besten mit folgenden Zutaten?

- 3 Eier
- eine Zwiebel
- 30 Gramm Butter
- ein Schuss Milch
- eine Scheibe Parmaschinken
- 20 Gramm fein geschnittenem Gouda
- Salz & Pfeffer

Richtig, ein richtig gutes Omelette!

Einfach die Zwiebeln fein schneiden und in der geschmolzenen Butter in der Pfanne bei kleiner Hitze und einer Prise braunen Zucker leicht anschwitzen lassen!
Dann die Zwiebeln auf eine Seite der Pfanne schwenken und den Schinken kurz anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen!
Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und über die Zwiebeln gießen! Alles leicht durchschaben und die Eimasse bei kleiner Flamme stocken lassen! Mit Salz und Pfeffer Würzen!
Anschließend den Schinken und den Käse auf eine Hälfte des Omeletts verteilen und wenn die Konsistenz es zulässt, das Omelette mit einem Wender zusammen klappen! Noch 2-3 Minuten stocken lassen und fertig!!

Tipp: Nehmt am besten schöne Bioeier, so bekommt das Omelette eine wunderbar gelbe Farbe! Und seid sparsam mit Salz, denn durch den Schinken wird es von Innen schon ein wenig salzig!!

So keep on cooking!!